
rain tree
Albizia saman
Überblick
Der Regenbaum ist aufgrund seiner bemerkenswerten Fähigkeit, unter ansonsten ungünstigen Bedingungen zu überleben, eine erstaunliche Baumart. Mit einem tiefen und ausgedehnten Wurzelsystem ist der Regenbaum äußerst dürreresistent und kann in trockenen Regionen überleben und sogar gedeihen. Und das alles mit großen und schönen schirmförmigen Kronen mit gewölbten Zweigen, die mit zarten, gefiederten Blättchen geschmückt sind. Darüber hinaus kann der Regenbaum aufgrund eines beeindruckenden anaeroben Atmungszyklus sogar seinen eigenen Niederschlag erzeugen, was ihn in Trockenzeiten zu einem wertvollen Gut macht. Er hebt sich von anderen Bäumen durch seine Anpassungsfähigkeit, Schönheit und einzigartige Fähigkeit ab, selbst den rauesten Klimazonen standzuhalten.
Pflegeleitfaden
Gießen
Regenbäume sollten in den Frühlings- und Sommermonaten alle 7–10 Tage gegossen werden. Bewässern Sie sie so tief, dass die Feuchtigkeit das gesamte Wurzelsystem erreicht. Das Gießen sollte früh morgens oder spät abends erfolgen, um die Verdunstung zu reduzieren. Im Winter kann die Bewässerung auf alle 2-3 Wochen reduziert werden. Im Zweifelsfall sollte der Boden mit einem Finger- oder Bodenfeuchtigkeitsmesser überprüft werden, damit es nicht zu einer Überwässerung kommt.
Licht
Der Regenbaum (Albizia saman) verträgt direktes Sonnenlicht, bevorzugt jedoch Halbschatten. In heißen Klimazonen verstärkt direktes Sonnenlicht die Hitze und trocknet den Boden schnell aus. Daher ist es in diesen Zeiten am besten, dem Baum Schatten zu spenden, indem Sie ihn an einem Ort pflanzen, an dem den ganzen Tag über gesprenkeltes oder gefiltertes Sonnenlicht vorhanden ist. In kühleren Klimazonen profitiert ein Regenbaum den größten Teil des Tages (ca. 6 bis 8 Stunden) von voller Sonne.
Temperatur
Winterhärtezone 10–11.
Schnitt
Der Rückschnitt von Regenbäumen (Albizia saman) sollte mindestens einmal im Jahr erfolgen. Im Allgemeinen sollte der Schnitt im späten Winter oder frühen Frühling erfolgen, bevor das Wachstum beginnt. Bei Bedarf kann der Schnitt jedoch jederzeit erfolgen. Beim Beschneiden sollten abgestorbene, geschwächte oder ungesunde Äste sowie Äste, die aneinander reiben oder sich kreuzen, entfernt werden. Der Umfang des Schnittes sollte von der Größe und Gesundheit des Baumes sowie von der gewünschten Form abhängen, allerdings sollte nicht mehr als ein Drittel der Äste oder Blätter des Baumes auf einmal entfernt werden. Die richtigen Schnitttechniken gewährleisten die Gesundheit und Ästhetik des Baumes.
Vermehrung
Luftschichtvermehrung, Pfropfvermehrung, Schneiden, Samenvermehrung
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