
paperbush
Edgeworthia chrysantha
Überblick
Der Papierstrauch (Edgeworthia chrysantha) ist eine erstaunliche strauchblühende Pflanze, die eine Höhe von 90 bis 150 cm erreichen kann. Sie ist in Teilen Südostasiens beheimatet, darunter Nepal und China. Die rundlichen Blätter sind immergrün und etwa sieben Zentimeter lang, im Sommer dunkelgrün und im Winter dunkelviolett. Sie blüht im mittleren Winter bis zum frühen Frühling mit gelblichen Blüten und verleiht der Winterlandschaft zusätzliche Farbe und Interesse. Die Blüten verwandeln sich nach und nach in seidige, papierartige Knospen, weshalb sie „Paperbush“ genannt werden. Sie eignet sich auch hervorragend als Rabattenpflanze, da sie einen leichten Rückschnitt verträgt. Sein süßer Duft und seine Blüte machen ihn auch für Schmetterlinge und andere Bestäuber attraktiv.
Pflegeleitfaden
Gießen
Paperbush gedeiht am besten in feuchter Erde mit regelmäßiger Bewässerung. Als allgemeine Richtlinie gilt, dass Sie den Papierstrauch immer dann bewässern sollten, wenn sich der oberste Zentimeter der Erde trocken anfühlt. Während der Vegetationsperiode, vom Frühling bis zum Herbst, ist es wichtig, jede Woche reichlich zu gießen, wenn es nicht geregnet hat. Im Winter, wenn die Pflanze ruht, gießen Sie sie nur, wenn der Boden sehr trocken ist. Der Papierstrauch steht nicht gern in übermäßig feuchter Erde. Stellen Sie daher sicher, dass die Drainagelöcher im Topf frei und offen sind.
Licht
Der Papierstrauch bevorzugt morgens und nachmittags volle Sonne, sollte aber vor der stärksten Mittagssonne geschützt werden. Während der heißesten Zeit des Tages ist es auch von Vorteil, etwas Schatten zu spenden, um ein Verbrennen der Blätter zu verhindern. Für eine optimale Blüte ist die Morgensonne besonders wichtig. Idealerweise sollte der Papierstrauch täglich mindestens 4 bis 6 Stunden direkter Sonne ausgesetzt sein.
Temperatur
Winterhärtezone 7–10.
Schnitt
Der beste Zeitpunkt zum Beschneiden eines Papierstrauchs ist der späte Winter oder frühe Frühling, wenn die Pflanze ruht. Ein Schnitt sollte nur dann notwendig sein, wenn die Pflanze überwuchert ist oder auf irgendeine Weise geformt oder verändert werden muss. Beim Beschneiden ist darauf zu achten, dass nicht mehr als ⅓ des gesamten Pflanzenmaterials entfernt wird. Dies trägt dazu bei, dass die Pflanze ihre Form behält und gesund wächst. Auch ein leichter Rückschnitt der Stängelspitzen im Spätsommer oder Frühherbst kann von Vorteil sein; Dadurch wird verhindert, dass die Pflanze langbeinig wird oder zu stark wächst. Darüber hinaus trägt das Beschneiden abgestorbener oder kranker Stängel und Zweige dazu bei, die Pflanze gesund zu halten.
Vermehrung
Samenvermehrung, Schnitt, Schichtvermehrung, Teilung
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