
grey alder
Alnus incana
Überblick
Die Grau-Erle (Alnus incana) ist aufgrund ihrer Robustheit eine erstaunliche Pflanzenart. Sie ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas beheimatet und verträgt eine Vielzahl von Boden- und Klimabedingungen. Aufgrund seines charakteristischen graugrünen Laubs und seines ausladenden Wuchses wird die Grau-Erle oft als Zierbaum gepflanzt. Es handelt sich außerdem um eine wertvolle Wildtierart, die einer Vielzahl von Vögeln und anderen Tieren Nahrung und Schutz bietet. Grau-Erle wird auch oft ausgewählt, um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern und Wassereinzugsgebiete vor Schadstoffen zu schützen. Diese widerstandsfähige Art eignet sich hervorragend für die städtische und ländliche Landschaftsgestaltung und ist auf jeden Fall eine Überlegung wert!
Pflegeleitfaden
Gießen
Grau-Erle bevorzugt feuchte Böden und gedeiht am besten, wenn sie regelmäßig gegossen wird. Während der Vegetationsperiode sollte es mindestens zweimal pro Woche gegossen werden, sodass die obersten 5 bis 7 cm des Bodens zwischen den Wassergaben leicht trocknen können. Im Winter seltener gießen, aber verhindern, dass der Boden völlig austrocknet. Die Bewässerung sollte in den Wintermonaten etwa alle zwei Wochen erfolgen, es sei denn, es regnet oder schneit nicht, um den Boden feucht zu halten.
Licht
Die Grau-Erle (Alnus incana) ist ein Laubstrauch, der vorzugsweise an feuchten, fruchtbaren und vollsonnigen Standorten wächst. Die Pflanze gedeiht normalerweise, wenn sie in den Frühlings- und Sommermonaten mindestens 6–8 Stunden am Tag direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, wobei die beste Belichtung die Morgensonne ist. In kühleren Klimazonen verträgt Grau-Erle Halbschatten, es ist jedoch immer am besten, wenn möglich einen Standort mit voller Sonneneinstrahlung zu wählen.
Boden
Sandiger lehmiger Ton-Humus
Temperatur
Winterhärtezone 2–6.
Schnitt
Bei Grau-Erlen-Pflanzen sollte der Schnitt im Spätwinter während der gesamten Lebensdauer der Pflanze erfolgen, wenn sie in der Ruhephase ist. Der Schnitt sollte auf mäßigem Niveau erfolgen. Entfernen Sie nicht mehr als ein Drittel der Stängel, damit die Pflanze voll, ordentlich und gesund bleibt. Abgestorbene, absterbende oder überkreuzte Äste sollten entfernt werden. Im Allgemeinen sollten die Pflanzen so beschnitten werden, dass sie weniger als 8 Fuß hoch und 4 Fuß breit sind.
Vermehrung
Schichtvermehrung, Stecklingsvermehrung, Pfropfvermehrung, Samenvermehrung
Verwendung & Symbolik
Zieht an: Vögel.
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